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Presse
10.11.2017
Verein „Siedlungsverträgliches Grundwasser“ gegründet
Gründungsmitglied Stephan Schmidt MdA will sich für Betroffene einsetzen
Am 10. November 2017 hat sich der Verein „Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin“ gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehört der Wahlkreisabgeordnete für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt (CDU), der auch in den Vorstand des Vereins gewählt wurde. Er will sich dort insbesondere für die von steigedem Grundwasser Betroffenen Heiligenseer Siedler einsetzen. Diese sahen sich in der Vergangenheit mit Vorschlägen aus der Senatsverwaltung konfrontiert, die beispielsweise den Bau von Grundwasserwannen für die Häuser empfahlen. Der Verein fordert dagegen neue, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen und will gegebenfalls auch Musterklagen gegen den Senat unterstützen.
Gründungsversammlung des Vereins für siedlungsverträgliches Grundwasser
Stephan Schmidt : „In diesem Sommer ist durch die vermehrten Starkregenfälle ein Umstand augenfällig geworden, welcher schon mehrere Jahre in vielen Siedlungsgebieten Berlins zum Problem geworden ist: der steigende Grundwasserspiegel. Betroffen sind vor allem Bereiche, die vor vielen Jahrzehnten durch Trockenlegung als Bauland gewonnen wurden In Reinickendorf sind große Teile Heiligensees oder die Mäckeritzwiesen gute Beispiele dafür.

Erklärungsversuche für das steigende Grundwasser gibt es viele. Neben der komplizierten tektonischen Lage Berlins im Urstromtal spielen der sparsame Wasserverbrauch und der Versuch der Renaturierung alter, entwässernd wirkender Grabensysteme an vielen Stellen eine entscheidende Rolle.

Für die Gründer des Vereins steht aber der Schutz der Bewohner vor dem steigenden Grundwasser im Vordergrund. Es kann nicht angehen, dass man den Eigentümern von Einfamilienhäusern die Verantwortung zuschiebt und auf den möglichen Bau extrem teurer Untergrundwannen verweist. Als diese Häuser gebaut wurden, war eine solche Entwicklung nicht absehbar.

Wir wollen deshalb, dass beispielsweise Untersuchungen nach dem neuesten Stand der Wissenschaften für diese Siedlungsgebiete vorgenommen und Maßnahmen getroffen werden, die einen siedlungsverträglichen Grundwasserstand ermöglichen. Die veränderten klimatischen Rahmenbedingungen müssen dabei  mit einbezogen werden. Der Verein will außerdem Rechtssicherheit für die Menschen in den betroffenen Gebieten und wird deswegen beispielsweise auch Musterklagen unterstützen.

Ich freue mich, dass wir diese Initiative starten konnten und werde das Thema insbesondere für Heiligensee weiter vorantreiben.“

Vorsitzende des Vereins wurde die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Neukölln, Christina Schwarzer. Stephan Schmidt wurde auf der Gründungsversammlung des Vereins zum Beisitzer gewählt.
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