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20.02.2018
Immer noch kein Ende der Ampel-Posse in der Heiligenseestraße
Sie sieht ihrem fünften Jahrestag entgegen, die Behelfsampel an der Einmündung der Konradshöher Straße in die Heiligenseestraße. Immerhin ist nach Auskunft des Senats nun endlich ein neuer Mast bestellt worden. Ein Termin für die Aufstellung wird allerdings nicht genannt. Für den Wahlkreisabgeordneten für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt MdA, ist diese erneute Verschleppung ein weiteres Zeichen dafür, dass der rot-rot-grüne Senat sich für die Probleme in den Außenbezirken nicht interessiert. Zudem findet diese Verwaltungsposse mittlerweile schon internationale Resonanz, dies sei eine Blamage für die Stadt Berlin insgesamt, so Schmidt.
Stephan Schmidt: „Auf meine erneute Anfrage nach dem Stand der Dinge hat mir die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geantwortet, dass die Lieferung des Mastes für Mitte Februar erwartet wird. Das ist eine erneute Verzögerung, hieß es doch im letzten Sommer noch, dass die Ampel bis spätestens zum Jahresende 2017 stehen sollte.

Diese Ampelposse wächst sich zur größten Blamage Berlins nach dem BER-Desaster aus. Nach meiner ersten Frage zu der Ampel hat es nun wiederum fast ein Jahr gedauert, bis der Ampelmast endlich bestellt wurde. Auch daran zeigt sich wieder, dass der rot-rot-grüne Senat solche Probleme in den Außenbezirken links liegen lässt.

Nachdem die Berechnung eines simplen Ampelmastes angeblich so kompliziert war, dass sie vier Jahre gedauert hat, ist nun die Lieferzeit des benötigten Sondermaterials schuld an der erneuten Verzögerung. Man kann nur gespannt sein, welche Ausreden sich der Senat einfallen lässt, wenn es nun wieder endlos lange dauert, bis die Ampel endlich steht.

Der Senat verneint meine Frage, ob diese peinliche Posse das Image Berlin schädigt. Mit dieser Überzeugung dürfte er ziemlich allein dastehen.“
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