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08.04.2019
Stephan Schmidt zur Regenwasserentwässerung in Konradshöhe und Tegelort: „Senat ist völlig plan- und konzeptionslos“
Mit einer schriftlichen Anfrage hat der Wahlkreisabgeordnete für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt (CDU), die konzeptionellen Vorstellungen des Senats hinsichtlich der Straßenentwässerung in Konradshöhe und Tegelort abgefragt.
Im Ergebnis hält Schmidt fest, dass der Senat dazu weder über ein Konzept verfügt, noch anstrebt, eines zu entwickeln. Beide Ortsteile haben sich in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt. Mit dem Bevölkerungswachstum habe sich auch die versiegelte Fläche vergrößert.
Gemeinsam mit erhöhten Regefällen führe das dazu, dass manche Straßen schon bei normalem Regenfall unpassierbar werden. Deshhalb fordert Schmidt nun eine neue Untersuchung und neue Konzepte durch den Senat. 
Stephan Schmidt: „Nach den Vorstellungen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, soll das Regenwasser dort versickern, wo es niedergeht. Leider lässt man dabei außer Acht, dass die Bevölkerungszahl und damit auch die Verdichtung der Bebauung in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gestiegen ist. Die damit einhergehende gestiegene Versiegelung der Flächen sorgt gemeinsam mit dem Klimawandel für neue Herausforderungen.

Konradshöhe und Tegelort mögen aus Sicht einer Senatsverwaltung irgendwo weit draußen in den Reinickendorfer Wäldern liegen. In der Realität wohnen hier über 6000 Menschen, die als Bürgerinnen und Bürger der Stadt Berlin ein Anrecht auf zivilisierte Straßenverhältnisse als Teil ihrer Grundversorgung haben. Davon kann aber vielerorts keine Rede sein.

An manchen Straßenkreuzungen entstehen selbst bei normalem Regen riesige Pfützen und die Straße ist zu Fuß oder mit dem Rad nicht mehr passierbar. Oft ist das Wasser erst nach Tagen wieder weggetrocknet. Es ist offensichtlich, dass die vom Senat beschriebenen Versickerungsmöglichkeiten bei weitem nicht mehr ausreichen, um der Situation Herr zu werden.

Die von der Senatsverwaltung mit der Antwort auf meine Fragen offen demonstrierte Planlosigkeit ist geradezu eine Verhöhnung der Menschen in meinem Wahlkreis!

Es muss doch in einem Ortsteil, der zwischen dem Berliner Forst und der Havel gelegen ist, eine Möglichkeit geben, das Wasser aus den Straßen abzuleiten. Das ist keine Aufgabe des Bezirks, denn es geht hier nicht um eine Instandhaltung bestehender Anlagen, sondern um die Neukonzeptionierung der Straßenentwässerung für Konradshöhe und Tegelort. Ich verlange, dass der Senat hier unverzüglich Untersuchungen einleitet und Konzepte entwickelt, die eine Lösung des Problems herbeiführen können.“
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