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Presse
08.03.2018
Schmidt: „Ich hoffe auf rot-rot-grüne Einsicht beim Wildschwein-Problem“
Erfolgreiche Veranstaltung in Konradshöhe lockt viele Besucher an
Weit über 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 7. März auf Einladung von Stephan Schmidt zur Informationsveranstaltung zum Thema Wildschweine.
Die fachkundigen Referenten auf dem Podium, Marc Franusch vomLandesforstamt, Revierförster Frank Mosch, Tierärztin Jeanette Koepsel und Jäger Jürgen Rosinsky konnten viele Fragen beantworten. Es wurde aber auch klar, dass der Senat ein Konzept vorlegen muss, wie er die Probleme mit der zunehmenden Wildschweinpopulation und der Afrikanischen Schweinepest in den Griff bekommen möchte.
Stephan Schmidt versprach, am Thema zu bleiben und sich weiterhin für die Menschen in den Außenbezirken wie Reinickendorf um das Problem zu kümmern. "Ich werde mich nicht von der rot-rot-grünen Ablehnung meines Antrages zu dem Thema im Berliner Abgeordnetenhaus entmutigen lassen. Die Zustimmung, die auf der Veranstaltung deutlich wurde, ist mir Ansporn und Unterstützung und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich hoffe da noch auf eine Einsicht", sagte Schmidt nach der Veranstaltung.
Vorrangiges Thema des Abends waren die Probleme, welche die Bewohner der waldnahen Ortsteile in Reinickendorf mit der aktuell hohen Schwarzwildpopulation haben.

Stephan Schmidt: „Ich bin in meinem Wahlkreis schon zum Herbst hin sehr häufig auf die Probleme mit den Wildschweinen angesprochen worden. Das reicht von den Begegnungen auf den Straßen vor den Grundstücken bis hin zu umgewühlten Gärten, ja sogar von regelrechten Belästigungen auf der eigenen Terrasse war zu hören. Außerdem machen sich viele Anwohner Sorgen um die Kinder, wenn sie im Wald spielen wollen und auch über Berichte von der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Da tat aktuelle Information Not und der große Andrang belegt auch, wie wichtig diese Veranstaltung war.“

Als Experten kamen der Pressesprecher des Landesforstamtes, Marc Franusch, der Revierförster für Tegelsee, Frank Mosch, Tierärztin Jeanette Koepsel und Jäger Jürgen Rosinsky zu Wort. Den derzeit hohen Stand der Zahl der Wildschweine konnten sie bestätigen, auch wenn genaue Zahlen nicht zu erheben seien. Eine akute Gefährdung sei bislang nicht gegeben, wenn man sich bei Begegnungen mit Wildtieren ruhig verhalte. Gerade Wildschweine seien in Berlin an den Menschen gewöhnt und suchten teilweise sogar die Nähe zu dessen Siedlungen. Trotzdem sei Vorsicht geboten und man solle immer auf Abstand bleiben. Eines der größten Probleme sahen die Fachleute im verbotenen Füttern der Wildschweine, was einige uneinsichtige Zeitgenossen aus falsch verstandener Tierliebe jedoch trotzdem täten.

Auf völliges Unverständnis stieß bei den Besuchern die Ablehnung eines Antrages der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus durch die rot-rot-grüne Koalition, der eine aktive Begrenzung der Zahl der Wildschweine in Berlin forderte. „Ich wurde von den Bürgern und den Experten in meinem Anliegen bestätigt, die Population des Schwarzwilds in Berlin eng zu begrenzen. Es mag für Politiker aus der Innenstadt unverständlich sein, hier bei uns in den Außenbezirken kommt es aber immer wieder zu auch gefährlichen Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Ich hoffe, dass es hier doch noch zu entsprechenden Einsichten kommt. Zumindest konnten wir die Menschen beruhigen, dass es keine Gefährdungen für Menschen und Haustiere durch die Schweinepest gibt. Insgesamt ist eine Menge an Informationen rübergekommen und das sehe ich positiv“, so Schmidt abschließend.
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