Wohnungsbauziele unerreichbar

Fast täglich tischt der Senat den Berlinern neue Märchen auf, warum es mit dem Wohnungsbau nicht wie versprochen vorangeht. Jetzt muss die Corona-Pandemie dafür herhalten, dass die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen ihre Neubauziele nicht schaffen, obwohl sie die vorher schon nicht mehr erreichen konnten. 
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
++ Senat und Koalition scheitern in der Mieten- und Wohnungsbaupolitik

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Fast täglich tischt der Senat den Berlinern neue Märchen auf, warum es mit dem Wohnungsbau nicht wie versprochen vorangeht. Jetzt muss die Corona-Pandemie dafür herhalten, dass die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen ihre Neubauziele nicht schaffen, obwohl sie die vorher schon nicht mehr erreichen konnten. Gleichzeitig sorgt Rot-Rot-Grün mit dem sogenannten Mietendeckel für größte Verwirrung und soziale Ungerechtigkeiten. Für Beratungen fehlt es Senat und Bezirken an Personal. Rot-Rot-Grün schafft mit dieser Wohnungspolitik immer mehr Probleme, statt sie endlich effektiv zu lösen.

Die Unsicherheiten sind groß: Viele Mieter können nicht nachvollziehen, warum sie auf einmal trotz Deckels mehr zahlen sollen als diejenigen, die neu eingezogen sind. Warnungen vom Senat und Mieterverein, gesparte Mieten für etwaige Rückforderungen zurückzulegen, erscheinen geradezu zynisch. Erst recht, da sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt nun auch durch den massiven Angebotsrückgang der Bestandsmieten dramatisch zuspitzt.

Berlins neuer Bausenator Scheel und der Regierende Bürgermeister Müller hatten eine Wende beim Wohnungsbau versprochen. Doch davon ist weiter nichts zu spüren.“