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12.06.2018
Bildungskrise ist da
In Berlin bekommen Lehrer mit 5300 Euro brutto Einstiegsgehälter, die an die eines Juniorprofessors heranreichen - und doch wollen, absehbar zum neuen Schuljahr, immer noch viel zu wenige den Job machen. 

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

"In Berlin bekommen Lehrer mit 5300 Euro brutto Einstiegsgehälter, die an die eines Juniorprofessors heranreichen - und doch wollen, absehbar zum neuen Schuljahr, immer noch viel zu wenige den Job machen.

Eine größere Bankrotterklärung an über 20 Jahre SPD-Bildungspolitik ist kaum vorstellbar. Aber statt einen Funken Selbstkritik zu äußern, scheint Senatorin Scheeres bereit zu sein, die letzten Qualitätsstandards zu schleifen und in großem Maß Lehrer-Schulstunden für Inklusion, Sprachförderung, individuelles Lernen, auf denen ihr ganzes Bildungskonzept und auch das Gemeinschaftsschul-Modell der LINKEN basiert, abzuwerten oder zur Disposition zu stellen. Das ist ein Scheitern auf ganzer Linie.

Diese dramatische Mangelsituation muss nun inhaltliche Konsequenzen haben:

  • Konzentration auf wesentliche, verbindliche Ziele wie lesen, schreiben, rechnen lernen wie in unserem ,Masterplan Grundschule‘ gefordert,
  • Einführung eines Stipendienprogramms für Mangelfächer wie in den Haushaltsberatungen von uns gefordert,
  • ein sinnvolles Lehrerausbildungsprogramm mit früher Praxis beispielsweise ein ,duales Lehramtsstudium‘, den Bachelor-Lehrer, wie von uns im Rahmen der Diskussion um das Lehrkräftebildungsgesetz eingebracht (und damals als Tabu verworfen),
  • ein Inklusions-Moratorium - und natürlich die Verbeamtung, die für einen Großteil der Lehrer nach wie vor ein entscheidender Faktor bei der Frage ist, ob sie sich mit einer schwierigen Großstadt-Schülerschaft auseinandersetzen wollen oder nicht. 

Angesichts der seit über 20 Jahren von der SPD geführten, desolaten Berliner Bildungspolitik ist nur eines sicher: Eltern werden in Zukunft als Unterstützer und Navigatoren für ihre Kinder notwendiger denn je sein, denn auf die Institution Schule ist immer weniger Verlass!"



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