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15.02.2019
Berlin muss klotzen, nicht kleckern
Wer Wohnungen nur kauft oder enteignen will, ist zu faul zu bauen. Zwei Beispiele, wo es in Berlin klemmt.

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
++ Rückkauf des Kosmosviertels muss sich für Mieter rechnen
++ Bau-Bürokratie abbauen, es geht auch ohne Bebauungsplan

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Wer Wohnungen nur kauft oder enteignen will, ist zu faul zu bauen. Zwei Beispiele, wo es in Berlin klemmt.

1: Der Rückkauf des Kosmosviertels: Rechnet er sich für Mieter und Steuerzahler? Von dem wahrscheinlichen Kaufpreis von 250 Millionen Euro für die 1800 Wohnungen hätten genauso viele Wohnungen auch neu gebaut werden können. Denn bei einer Durchschnittsgröße von 70 Quadratmetern pro Wohneinheit hätte der Senat satte 2000 Euro je Quadratmeter gezahlt.

Zu Recht erwarten jetzt die Bewohner, dass ihre Mieten gesenkt werden. Sonst hätte der Ankauf keinen Sinn gemacht. Sollte dazu keine Wirtschaftlichkeitsrechnung angestellt worden sein, liegt der Tatbestand der Untreue sehr nah. Frau Lompscher muss sich zu dem Vorgang, genauso wie Finanzsenator Kollatz, umgehend erklären.

2: Der Neubau stockt: Wann werden Bürokratie-Hemmnisse abgebaut? Wir freuen uns, dass Berlins Regierender Bürgermeister nunmehr die Forderung unseres Masterplans Wohnens unterstützt, auch ohne langwierige Bebauungspläne das Bauen zu beschleunigen. So lange er aber zulässt, dass Grüne, Linke und Senatorin Lompscher bremsen statt bauen, wird es nicht vorangehen und sich Berlins Mietenkrise weiter verschärfen.“

 



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