Entlassung Knabes ein Akt politischer Willkür

03.11.2020

++ Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen offenbar Opfer einer politischen Intrige

Das ausführliche Statement von Herrn Dr. Knabe und seine umfangreiche Beantwortung der Fragen der Abgeordneten haben die CDU-Fraktion in dem Eindruck bestärkt, dass Kultursenator Lederer von seinem ersten Tag im Amt an alles darangesetzt hat, den ihm unbequemen Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen loszuwerden.

Claudio Jupe, Mitglied des Lederer-Untersuchungsausschusses der CDU-Fraktion Berlin

Claudio Jupe, Mitglied des Lederer-Untersuchungsausschusses der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Das ausführliche Statement von Herrn Dr. Knabe und seine umfangreiche Beantwortung der Fragen der Abgeordneten haben die CDU-Fraktion in dem Eindruck bestärkt, dass Kultursenator Lederer von seinem ersten Tag im Amt an alles darangesetzt hat, den ihm unbequemen Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen loszuwerden.

Es steht der Verdacht im Raum, dass die Vorwürfe gegen Knabes Stellvertreter vom Kultursenator gezielt missbraucht wurden. Ziel war es offenbar, Herrn Dr. Knabe, der sich um die Gedenkstätte Hohenschönhausen große Verdienste erworben hat, zu diskreditieren und buchstäblich vom Hof der Gedenkstätte zu jagen.

 

Klaus Lederer selbst hat lange Zeit die Personalverantwortung für die Einrichtung getragen – ihn trifft die Hauptverantwortung für mögliche Fehlentwicklungen der Jahre bis 2018.“