Coronakrise beherrschendes Thema

05.11.2020

Durch schwere Krisen helfen gute Gespräche. Diesem Ziel dient auch der Gedankenaustausch beim traditionellen kirchenpolitischen Frühstück der CDU-Fraktion. Wegen der Pandemie trafen sich dazu am heutigen Donnerstag die Spitzen der Fraktion mit denen des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) nur virtuell. Ein wirkliches Frühstück wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugestellt.

Themen waren u.a. die Auswirkungen der Covid-19-Schutzmaßnahmen auf den Alltag und das religiöse Leben, das Neutralitätsgesetz sowie und der Sachstand beim Kita-Ausbau und bei Schulen in freier Trägerschaft.

Burkard Dregger, Vorsitzender, und Cornelia Seibeld, kirchenpolitische Sprecherin  der CDU-Fraktion Berlin

Bischof Dr. Christian Stäblein: „Die Zeiten stellen uns vor besondere Herausforderungen. Pandemieeindämmung, Terrorbedrohung, Zusammenhalt der Gesellschaft brauchen verantwortliche Antworten. Ich danke allen Menschen, die gegenwärtig Verantwortung in ihrem Bereich tragen und einen Blick für ihre Mitmenschen haben. Dazu zählen die Abgeordneten der Berliner CDU mit ihrer Verantwortung im Parlament und in den Wahlkreisen. Das vertiefte Gespräch hilft uns, besser zu verstehen, wo Zusammenhalt und Empathie besonders gefragt sind. Ich bin dankbar für den wichtigen Dialog.“

Erzbischof Dr. Heiner Koch: „Corona und Terror halten uns in Atem, unser Zusammenleben in Frieden und Freiheit sind bedroht. Umso wichtiger ist es, im Austausch sich auf die Maßstäbe unseres Handelns zu besinnen – als Kirche wie als politische Partei. Unser Anliegen ist es, das Leben zu schützen und zur Entfaltung zu bringen. Maßstab ist für uns der Mensch.“

Burkard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, und Cornelia Seibeld, Stellv. Fraktionsvorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklären: „Die Kirchen und ihre Institutionen leisten nicht nur in der Krise einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und tragen dazu bei, dass Menschen nicht vereinsamen. Wir haben eine hohe Übereinstimmung darin gefunden, dass Schulen in freier Trägerschaft mehr Unterstützung verdienen, dass gemeinsame Kraftanstrengungen beim Kita-Ausbau erforderlich sind. Wir stehen weiterhin zum Neutralitätsgesetz. Es hat sich bewährt. In Schulen und im öffentlichen Dienst konnten dadurch Konflikte weitgehend vermieden werden.“