Eröffnung des BER darf Steuerzahler nicht belasten

13.11.2020

Die immer größer werdenden finanziellen Probleme des Hauptstadtflughafen BER sind, anders als von der Flughafengesellschaft FBB behauptet, nicht auf die eingebrochenen Passagierzahlen in der Corona-Krise zurückzuführen. 
Christian Gräff, CDU-Obmann im BER-Untersuchungsausschuss
++ Offenlegung der Kalkulation dringend nötig

Christian Gräff, Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, erklärt:

„Die immer größer werdenden finanziellen Probleme des Hauptstadtflughafen BER sind, anders als von der Flughafengesellschaft FBB behauptet, nicht auf die eingebrochenen Passagierzahlen in der Corona-Krise zurückzuführen. Vielmehr zeigt sich heute, dass die bereits seit dem Frühjahr vorliegenden Kalkulationen falsch waren. Mit der Eröffnung des Flughafens haben sich die Probleme nicht in Luft aufgelöst. Von Tag zu Tag gibt es mehr Hiobsbotschaften. Klar ist, dass dieser Flughafen die Steuerzahler immer mehr belasten wird. Die Koalition hat die zeitnahe Vernehmung zum Themenkomplex Finanzen und im Besonderen zur Einnahmekalkulation im Untersuchungsausschuss blockiert.

Wir fordern eine Aufklärung im BER-Untersuchungsausschuss zur finanziellen Lage des BER und mehr Transparenz in der Offenlegung der Kalkulation.“