Deckel-Folgen auf dem Rücken von Berlins Mietern

16.11.2020

Weniger Investitionen in Neubau und Modernisierungen. Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften drohen Einnahmeausfälle von 300 Millionen Euro. Der sogenannte Mietendeckel ist rechtlich nicht nur unsicher, so dass niemand weiß, ob  eingesparte Gelder nicht vielleicht irgendwann zurückgezahlt werden müssen. 
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
 ++ Rückgang bei Neubau und Modernisierung verschärfen Lage auf dem Mietenmarkt

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Weniger Investitionen in Neubau und Modernisierungen. Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften drohen Einnahmeausfälle von 300 Millionen Euro. Der sogenannte Mietendeckel ist rechtlich nicht nur unsicher, so dass niemand weiß, ob  eingesparte Gelder nicht vielleicht irgendwann zurückgezahlt werden müssen. Er  erweist sich auch als Bremse in der Wohnungswirtschaft. Die Folgen waren leider absehbar, die Koalition war gewarnt. Sie lässt es zu, dass nun Berlins Mieter die finanziellen und wohnungswirtschaftlichen Folgen ausbaden müssen.

Keine einzige Wohnung wird dadurch neu gebaut. Statt der vom Regierenden Bürgermeister angekündigten Neubau-Offensive sinken auch unter dem neuen Nicht-Bausenator die Genehmigungszahlen weiter. Rot-Rot-Grün setzt Ideologie vor Problemlösung und versagt bei der überfälligen Wende im Wohnungsbau.“